Alterskategorie 18 - 21 Jahre

Hier siehst du alle Einsendungen zum Jugendfotopreis Oberpfalz 2020 in der Alterskategorie 18 – 21 Jahre.

"Wenn aus dem Ungewohnten Alltag wird" von Lucie Kett

Die Veränderung war wohl der Umzug, auf einmal war man ganz alleine, in einer fremden Stadt, einer Stadt ohne Freunde und Familie. Man ist komplett auf sich gestellt, keiner kümmert sich darum das der Kühlschrank gefüllt ist und keiner wartet auf dich wenn du nachhause kommst. Ungewohnt, aber dennoch schön. Eine Veränderung die irgendwann normal wird und auf einmal fühlt es sich gar nicht mehr so ungewohnt an, sondern eher wie Alltag. Denn dann wurde aus dem Ungewohnten Alltag.

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"Welche Zukunft wollen wir?" von Paula Willfurth

„Change is coming, wether you like it or not“, sagt die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg bei der Weltklimakonferenz in Kattowitz. Denn die Menschheit befindet sich gerade an einem Punkt, an dem die Zukunft in jedem Fall aus drastischen Veränderungen bestehen wird: Entweder wir beginnen jetzt unser Verhalten zu ändern oder es kommt zu einer ökologischen Krise, die die Welt, wie wir sie im Moment kennen, auf den Kopf stellen wird. Wenn ich jetzt in die Zukunft blicke, sehe ich zwei verschiedene Welten - und kann nur hoffen, dass wir uns für die richtige entscheiden...

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"Unbeschriebene Blätter machen" von Paula Willfurth

Es ist Juni. Vor zwei Wochen haben wir die Abinoten bekommen und können uns nach der ganzen Lernerei endlich entspannen. Bei 30 Grad sitzen meine Freundin und ich im Garten, um uns herum stehen 3 Wäschkörbe voller Wasser und es stapeln sich die Arbeitsblätter und Heifteinträge von 12 Jahren Schulzeit. Wir haben beschlossen, all den Blättern ein neues Leben zu geben, indem wir sie zu neuem Papier recyclen. Dabei wird es erst in kleine Stücke gerissen, dann in Wasser eingeweicht und umgerührt, mit dem Sieb geschöpft, ausgepresst, getrocknet und schließlich gebügelt. Bei diesem langen Prozess kommt man schließlich auch ins Nachdenken, man schließt ab mit all dem Druck und Stress und Ärger, den die Schule mit sich brachte. Und am Ende liegt die Zukunft vor mir - wie ein unbeschriebenes Blatt.

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"Oma und ich" von Paula Willfurth

Als ich klein war, hat meine Oma oft auf mich aufgepasst. Sie hat immer alles dafür getan, dass ihr „Moidl“ glücklich ist - von Eis essen über Fernsehen bis hin zum „Walpern“ gehen... Als ich etwa zehn war, begann sie immer vergesslicher zu werden: Zuerst wurde der Schlüssel verlegt, dann vergaß sie, den Herd auszuschalten, und irgendwann war es so weit, dass sie ins Seniorenheim umziehen musste. Währenddessen habe ich aber auch gelernt, immer mehr Verantwortung zu übernehmen - jetzt bin ich diejenige, die auf sie aufpasst. Aufs Eisessen freuen wir uns aber immer noch genauso wie früher.

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"Mein Leben auf Papier" von Ronja Rosebrock

Mein Tagebuch - Nicht nur die Schrift, sondern auch die Art, wie ich mit Sachen umgehe und über sie denke, ändern sich mit der Zeit. Das einzige was in meinem Tagebuch konstant ist, ist die pure Veränderung. Mit der Zeit ändert sich so viel in meinem Leben, dass es mir manchmal erst auffällt, wenn ich beim Lesen in meine Vergangenheit reise. Was auf Seite 20 noch als unmöglich erschien, ist auf Seite 120 Selbstverständlichkeit. Was auf Seite 42 steht, hilft mir, meine Gedanken auf Seite 97 zu verstehen. Und was auf Seite 3 ganz besonders war, ist auf Seite 162 mein Alltag. Mein Tagebuch hilft mir zu verstehen, zu verzeihen und vor allem mich zu verändern.

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"Zölibat" von Maximilian Häring

So fragwürdig es ist, Roy Lichtenstein gesellschaftspolitisch zu parodieren, so notwendig ist es, die Politik der Kirche zu kritisieren. (Selbstporträt als Geistlicher)

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"Geisterhaus" von Marisa Koch

Zum Thema Veränderung gehört auch die Vergänglichkeit. Dieses Haus war bestimmt einmal die Zuflucht und das Zuhause einer Familie. Kinder haben vielleicht einmal zwischen den jetzt brüchigen und teils zerfallenen Wänden getobt und gespielt. So kommt und geht alles. Das ist der Lauf des Lebens, aber jedes Ende bedeutet auch ein Neuanfang.

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"Old but Gold" von Marisa Koch

Diese Überreste einer griechischen Festung auf Rhodos haben einst eine ganze Stadt vor Angreifern geschützt. Heute leben dort nur noch drei Ziegen.

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"Oldtimer" von Marisa Koch

Es ist faszinierend, dass wir uns ständig weiterentwickeln und doch das Alte nie ganz loslassen können. Denn im Vergangenen stecken Erinnerungen, die wir nicht verlieren wollen. So werden zum Beispiel Oldtimer wie dieser zu Ikonen der damaligen Zeit, an die man sich gerne zurückerinnert.

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"abflug" von Andreas Stark

Das Bild ist am Kottbusser Tor, dem "Kotti" in Berlin entstanden. Der Platz in Kreuzberg ist ein sozialer Brennpunkt und wurde vom Berliner Senat als "Gebiet mit besonderem Entwicklungsbedarf" erklärt. Die Kriminalität ist hoch und es gibt eine größere Drogenszene. Aber nicht jeder, der am Kotti wohnt, ist kriminell oder abhängig. In den letzten Jahren gab es einige Proteste der Anwohner. Sie wünschen sich mehr Ruhe in ihrem Kiez. Es ist Zeit für Veränderung.

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"vorüberziehen" von Andreas Stark

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"Islands Wald" von Ronja Rosebrock

Island - Die einzigartig, schroffe und kargere Landschaft, die heute auf der Insel zu bestaunen ist, war vor etwa Tausend Jahren noch größtenteils mit Wald bedeckt. Nun nur noch etwa 2 %. Vor allem fraßen die von den Wikingern eingeführten Schafe die Weideflächen derart nieder, dass sich die Vegetation in den kurzen Sommern nicht erholen konnte. Somit hat die Landschaft Islands eine große Veränderung über sich ergehen lassen müssen und gilt heute als einer der frühesten Fälle drastischer Umweltzerstörung.

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