Kategorie 18 - 21 Jahre

Hier siehst du alle Einsendungen zum Jugendfotopreis Oberpfalz 2024 in der Alterskategorie 18 – 21 Jahre.
 

"Ozean und Universum verschmelzen" von Christoph Wiltschko

Auf den beiden Bildern sind die Quallen der Art Chrysaora quinquecirrha zu sehen. Die Bilder habe ich in einem Zoo fotografiert. Dadurch, dass sich das Aquarium in einem naturbelassenen dunklen Habitat befand, gelangen mir diese Bilder auf welchen man diese wundersamen aber doch recht unberechenbaren Tiere in voller Pracht sieht. Der Titel setzt sich einerseits aus den Tieren selbst und andererseits aus dem Hintergrund, welcher einem Sternenhimmel gleicht, zusammen. Man kann also interpretieren, dass der Ozean mit dem Sternenhimmel verschmilzt und doch irgendwie harmoniert. Der unklare Aspekt daran ist, dass weder der Ozean noch das Weltall von uns Menschen komplett erforscht ist und somit noch viel Unbekanntes existiert, was vielleicht noch aufgeklärt wird oder auch nicht. Nur die Zukunft wird uns diese Antwort bringen.

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"Zeitlose Geschichten" von Christoph Wiltschko

Der unklare Aspekt der Fotoserie sind die Geschichten dieser Person. Das Buch spiegelt die Erinnerungen eines jeden Menschen wider und dient als Tor zur Vergangenheit. Die Serie zeigt, dass auch in dunklen Zeiten bestimmte Erinnerungen wieder ein Licht aufgehen lassen können. Jedoch ist unbekannt, welche Geschichten in diesem Buch geschrieben stehen oder noch geschrieben werden.

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"Sternschnuppenflug" von Christoph Wiltschko

Auf beiden Bildern sind Langzeitbelichtungen des Sternenhimmels von der Nacht zu sehen, als im letzten Jahr die Perseiden zu sehen waren. Auf dem ersten Bild habe ich zusätzlich den Baum mit einer farbwechselnden Lampe bestrahlt und dadurch diese Illusion des bunten Baums erzeugt. Die Striche, die man neben den Sternen sehen kann, sind einzelne Meteoriten des Schauers. Auf dem zweiten Bild gelang es mir durch Glück sogar drei Schnuppen in einer Belichtung einzufangen. Der unklare Aspekt hierbei ist die Schönheit des Weltraums, welcher noch zu großen Teilen unerforscht ist, beziehungsweise endlose Weiten aufweist und für unsere Zukunft bestimmt noch viel bereit hält, wer weiß?

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"Maske" von Vanessa Hupf

“Klar. Das Strahlen im Gesicht. Freude. Lachen. Freudenträne? Unklar…. Eine Maske über dem Gesicht. Unklar von außen. Wut. Panik. Angst. Trauer. Klar für einen selbst. Nur warum für den Rest nicht. Schaut durch mich. So wird unklares ganz schnell klar. Un•klar?” Ich will mit diesem Bild zeigen, dass es oft nicht so klar ist, was in Köpfen von Menschen vorgeht. Eine Maske, die vor Gesichtern schlummert, die unklar macht, wie es dahinter wirklich aussieht. Viele Emotionen können überspielt werden, ohne Menschen einen Einblick in seine Gefühlswelt zu geben. Es ist unklar, was passiert, wenn diese Maske bricht. Für einem selbst ist es klar, was in seinem Kopf vorgeht. Für viele andere nicht.

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"Die kleinen großen Dinge" von Julia Seebauer

In meinem kurzen Leben hatte ich das Glück viel Reisen zu können. Ich liebe das Gefühl neue Orte zu entdecken und alle Eindrücke mit meiner Kamera festhalten zu können. Ich finde, dass was das Leben ausmacht, sind die kleinen, ruhigen und unerwarteten Dinge. Sei es ein wirklich wunderschönes Graffiti oder eine Gruppe von Fremden, die spontan an einer Straßenecke tanzen. In einer Welt in der man von Termin zu Termin und von Krise zu Krise rennt, sind es gerade diese Details, die das Leben lebenswert machen. Man weiß nie, wann sie kommen oder in welcher Form sie deinen Weg kreuzen und schon gar nicht, was danach kommt. Aber diese Dinge und Momente machen den Unterschied zu einem glücklichen Leben. Mit meiner Fotoreihe von meinen letzten Reisen möchte ich dieses Gefühl für die kleinen Momente verbildlichen.

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"Hinter den Fassaden" von Lena Pusl

Oft erscheinen Dinge auf den ersten Blick so klar. Das Bild zeigt eine Gebäudefassade, wobei ein Teil des Bildes von einem Vorhang leicht verdeckt wird. Man erkennt eine schön verzierte Fassade mit Fenstern, doch können wir nicht erkennen, was sich dahinter abspielt. Es bleibt uns verborgen. Es ist unklar.

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"I don't know her" von Lucy Hofacker

Das Bild zeigt Körperdysmorphie.

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"In the fog" von Johanna Kurz

Wir sehen oft nur einen Bruchteil von dem, was wirklich um uns herum passiert. Hier habe ich mich gefreut, einen Hirsch auf meinem Spaziergang vor die Linse zu bekommen. Aufgrund des starken Nebels wusste ich aber weder wo er herkam, noch wohin er wieder verschwand. Seine Vergangenheit und seine Zukunft sind völlig unklar für mich.

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"Whatever the future brings" von Johanna Kurz

Das Fotografieren von jungen Tieren oder Menschen hält eine besondere Bedeutung in sich. Man darf ein kleines Wesen für eine ganz kurze Zeit begleiten, nur um es dann seiner unklaren Zukunft zu überlassen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist alles offen. Dem kleinen Wesen stehen sämtliche Türen offen. Seine Zukunft ist völlig unklar. Das einzig Klare ist die Verewigung dieses kurzen Augenblickes auf einem Foto.

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"What happened here ?" von Pablo Rabe

Auf dem Bild ist ein alter verlassener Bahnhof abgebildet, welcher von der Natur zurückerobert wurde.

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"Clara semita in ignotis" von Fu-Hao Sanny Trieu

Was ist Eins plus Eins? Ganz klar zwei, richtig? Für diese Frage gibt es eine eindeutige Antwort. Aber was ist mit den zahlreichen, komplexen und verwobenen Enigmen in unseren Köpfen? "Was ist der Sinn des Lebens", "Was ist wenn,...", "Was möchte ich später mal werden,...", etc. Die Angst, die wir empfinden, die Unsicherheit, die in uns ausgelöst wird, wenn wir Fragen wie diese nicht eindeutig beantworten können. Denn keiner kann die Zukunft, weder noch das Leben kontrollieren. Jeder hat seine individuelle Antwort auf diese komplexe Fragestellung, aber sucht trotzdem vergebens nach der "richtigen" Antwort. Zeit. Zeit ist vielleicht eine Antwort. Aber sie ist so klar unklar. Genau sowie das Ende unserer eigenen Philosophie. In ungreifbarer Ferne werden wir irgendwann klar die Unklarheit begreifen. Aber sei auf der Hut: Denn vielleicht wirst du auf dem Weg die Klarheit verlieren. Das weiße Papier spiegelt unser Leben wider. Das Individuum (Clara) hat beschränkt die Kontrolle und wird durch das Leben geführt. Der rote Faden stellt also das Lebewesen dar. Dieser möchte sich Klarheiten verschaffen, weil sich dieser durch Umstände verwirrt hat. Bis zu einem gewissen Punkt kann der Faden klar bleiben und ist den Unklare nah, erreicht diesen aber nie. Daher liegt der Fokus primär auf dem leuchtenden Stern, der bis zum Hintergrund verläuft und verschwimmt. Die Ebenen, die hier getrennt werden, stellt also die Zeit dar. Der Schatten bringt die Angst und die Unsicherheit zum Ausdruck und unterstreicht den Schwierigkeitsgrad das Rätsel über die Unklarheit aufzudecken.

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"Glücklich bis zum Exitus?" von Rebekka Müller

Auf jeder Zigarettenschachtel wird eine andere Diagnose beschrieben, an der man erkranken kann, wenn man raucht. Das zeigt klar und deutlich, dass Rauchen etwas ganz Schreckliches und Ungesundes ist, dass Menschen dies aber tun um besondere Gefühle zu fühlen, mal dem Alltag zu entfliehen, glücklich zu sein,... ist vielen unklar. Mein Bild zeigt diesen Gewissenskonflikt. Gefahr? Glücksgefühle? Was steckt für mich in der Schachtel?

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