Kategorie 22 – 26 Jahre

Hier werden alle Einsendungen zum Jugendfotopreis 2024 von jungen Fotografinnen und Fotografen aus der Oberpfalz in der Alterskategorie 22 – 26 Jahre aufgelistet.
 

"Fern" von Theresa Schiller

Die Ferne ist unklar, man weiß nicht, was auf einen zukommt. Man kann nur ahnen, glauben, hoffen.

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"In Vino Claritas" von Lilli Weidlich

„Streng dich an, damit dir später mal alle Türen offen stehen“. Da stand ich nun, vor 1000 Türen, nie darüber nachgedacht durch welche ich dann gehen soll, will, muss? Gehe ich durch die eine, schließen sich alle anderen, gehe ich durch die Falsche? All die Ahnungslosigkeit und Verwirrung, Wehmut und „könnte ich doch nur noch mal zurück“, als „Vertrauen ins Leben“ noch größer als „das Leben in Frage stellen“ war. 5 Minuten Pause. 5 Minuten Vakuum inmitten der Fragen, vor der Haustüre meines Elternhauses, spontan, zusammen, in Ruhe, Gegenwart und Zuversicht. Mir wird klar, nicht alle Türen schließen sich, diese Türe wird mir immer offen stehen, die Einzige, die mir wirklich wichtig ist.

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"un_klare gedanken" von Lena Wacker

(un)klare Gedanken bezüglich des Wachstumsaktes klar: Wachstum klar: warum. unklar: warum? (un)klar: wohin (un)klar: woran unklar: Wachstum.

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"roter faden" von Lena Wacker

die vorliegende fotografie beinhaltet einen 33,45cm langen roten faden.

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"Bergtour ins Ungewisse" von Lando Peters

Wo geht's weiter? Wie wird das Wetter? Vieles war unklar, als wir im stürmischen Januar als Erste dieses Jahr die berühmte Watzmann-Überschreitung machten. Im Schneesturm müssen wir uns auf unsere Erfahrung und Können verlassen, um den Gipfel zu erreichen. Dort klart es auf und wir sehen den Rückweg in die Zivilisation.

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"Verborgen unter Wasser" von Katja Selch

Viele sehen nur das was sie auf den ersten Blick erkennen können. Was tiefer liegt, bleibt oft verborgen und unklar. Wie in meinem Foto sieht man zuerst den Kopf des Frosches, der Körper allerdings ist unklar zu erkennen. Doch bei genauerem Hinschauen bemerkt man viele Details.

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"Spinnennetz im Regen" von Katja Selch

Das Bild ist an einem verregneten Tag entstanden, doch der Regen hat auch seine schönen Seiten. Unklar bleibt wie die kleinen Regentropfen an den dünnen Fäden des Spinnennetzes halten ohne abzuperlen.

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"Herz aus Eis" von Felix Reichl

Hiermit bewerbe ich mich mit meiner Fotoserie mit dem Namen „Herz aus Eis“ auf den Jugendpreis Oberpfalz 2024. Meine Bilderserie befasst sich mit dem Thema Depressionen und Unklarheit. Die Fotoserie stellt die Unklarheit und Verlorenheit während einer Depression dar. Die Person im Wald, die von der Außenwelt wegläuft, symbolisiert das Gefühl, nicht zu wissen, wohin man sich wenden soll und was aus dem eigenen Leben werden soll. Das Licht an der Brust, das den Herzschmerz beschreibt, vermittelt eine starke emotionale Botschaft von Trauer.

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"Klar und Un-Klar in der Natur" von Meyer Patricia

Das Foto entstand ganz spontan auf unserer morgendlichen Gassi-Runde. Das Bild zeigt sowohl das "Klare", als auch das "Un-Klare". Die Bäume mit dem bunten Laub und der Natur im Vordergrund erscheinen durch die warmen Sonnenstrahlen klar. Die Landschaft im Hintergrund dagegen wirkt un-klar, manche Häuser kann man durch den Morgendunst nur erahnen. Klar und Un-Klar wird in diesem herbstlichen Bild wunderbar vereint und wirkt mit der Morgensonne sogar ein bisschen magisch.

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"Sumpf" von Paul Dittmann

Die Serie „Sumpf“ beschäftigt sich ausgehend eines Interviews mit dem Bewohner Juri mit dem Gefühl von Einsamkeit im Leben des größten Gemeindebaus aus dem Roten Wiens. Als Stadt in der Stadt mit kurzen Wegen und gemeinschaftlichem Wohnen geplant, ist die Sandleitensiedlung nun von Corona und Leerstand gezeichnet. Paul Dittmann sucht nach Spuren des Lebens zwischen monotonen Fassaden. „Das Leben hier ist wie ein Sumpf, wenn du zu lange bleibst, verschluckt er dich und du kommst nicht mehr weg. Es ist trostlos und einsam. Mir geht es hier nicht gut und ich hoffe ich komme hier bald weg.“ – Juri. Es ist un.klar, was hier gewollt war und ob es heute noch funktioniert. Der Gemeindebau Wiens. Außen wohl erhalten. Innen angeblich uninteressant.

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"K•L•A•R die Gegenwart - U•N•K•L•A•R die Zukunft" von Martina Fitzthum

Die Gegenwart, das Hier und Jetzt ist durch unsere Beeinflussung deutlich und K•L•A•R vor uns. U•N•K•L•A•R, wie der Ursprung der Natur, ist jedoch die in Ferne liegende Zukunft. Diese ist noch ungewiss. Dennoch können wir selbst unsere unbelebte und belebte Natur beeinflussen und so auch entscheiden was wir aus unserer U•N•K•L•A•R•E•N Zukunft machen.

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