11. JUGENDFOTOPREIS OBERPFALZ

Preisträger:innen 14 – 17 Jahre

1. Platz : "März" von Sarah Liebl aus Großenschwand

 

Jurybegründung:

Wir haben den Winter überlebt" schreibt Sarah zu ihrem Bild. Jeder von uns hat schon mehr als einen Winter überlebt - egal ob es jetzt kalendarisch oder im übetragenen Sinne gemeint ist. Uns haben die warmen Farben und die Leichtigkeit der Person auf dem Foto sehr gefallen. Es erinnert uns an einen Neuanfang und an Hoffnung auf eine schöne Zeit. Beides können wir in der heutigen Zeit mehr als nur gebrauchen. Das Bild löst ein Gefühl in uns aus, wohlig warm und kraftvoll zugleich. Eine starke Symbolik, die uns sehr überzeugt hat. Liebe Sarah, wir gratulieren dir zum verdienten ersten Platz!

2. Platz : "Schachspiel" von Lucia Sonnenfeld aus Maxhütte-Haidhof

 

Jurybegründung:

Das Bild besticht durch seine malerische Qualität: Es wirkt wie ein Ölgemälde, in dem Licht, Schatten und Struktur zu einer fast surrealen Szenerie verschmelzen. Die Inszenierung lässt bewusst Raum für Interpretation und regt die Fantasie an. Zwischen Realität und Traum entfaltet sich eine poetische Spannung, die den Blick fesselt und lange nachwirkt. Eine eindrucksvolle, atmosphärisch dichte Arbeit mit künstlerischer Tiefe.

3. Platz : "Paysage Lunaire" von Emmy Kreuzer aus Regensburg

 

Jurybegründung:

Das Bild überzeugt durch seine klare Bildsprache und ein hervorragendes Gespür für Komposition. Die Farbgebung wirkt kraftvoll und zugleich harmonisch, während das Framing den Blick gezielt durch die Landschaft führt. Die Aufnahme transportiert Weite und Ruhe und zeigt ein sicheres Auge für den richtigen Moment. Insgesamt ein rundum gelungenes Bild, das durch Technik, Stimmung und Gestaltung gleichermaßen beeindruckt.

Preisträger:innen 18 – 21 Jahre

1. Platz : "libre comme l'art " von Danielle Nitsche aus Neutraubling

 

Jurybegründung:

Das bewegende Bild von Danielle überzeugt durch seine Gesamtstimmigkeit. Der Jury gefällt das wunderbare Zusammenspiel von Nostalgie und Traum, was die Unbeschwertheit des Moments unterstreicht. Der Athmosphäre wird durch klug gewählte, schwingende Kleidung eine besondere Art von Leichtigkeit verliehen. Besonders hervorzuheben sind die sanften Farben der Aufnahme. Die Dreiteilung des Bildes mit Fokus auf das Zentrum verleiht allem eine ganz besondere Harmonie.

2. Platz : "Im selben Boot" von Malin Kopczyk aus Sulzbach-Rosenberg

 

Jurybegründung:

„Im selben Boot“ von Malin Kopczyk überzeugt durch einen wachsamen Blick für den richtigen Moment. Die scheinbar spontane Aufnahme verdichtet sich zu einem klaren Bildkonzept. Unterschiedliche Hände greifen nach denselben Haltestangen und erzählen von Vielfalt und Gemeinsamkeit zugleich. Die enge Bildkomposition lenkt den Fokus präzise und schafft trotz der Dichte eine überraschende Ruhe. Ein starkes, beobachtendes Bild über Verbundenheit im Alltäglichen.

3. Platz : "Einprägung durch Scheinwerfer" von Ashton Jahn aus Blaibach

 

Jurybegründung:

Ashtons Bild beweist eindrucksvoll, dass ein Bild nicht immer alles abbilden muss und dass man manche Dinge weglassen kann, um den Betrachter ins Bild zu ziehen. Der Jury hat besonders die Atmosphäre beeindruckt, die dieses Bild erzeugt. Man fühlt sich "mitten drin", als wäre man direkt neben dem Fotografen auf dem Konzert. Als spüre man, wie es dort ist - als könne man die Musik hören, den Schweiß riechen und das Trommeln des Basses im Bauch spüren.

Preisträger:innen 22 – 26 Jahre

1. Platz : "Autobahnraststätte" von Johannes Klein aus Regensburg

 

Jurybegründung:

Dieses Bild besticht durch seine ruhige, klare Bildsprache und die bewusste Reduktion auf das Wesentliche. Es lässt Raum – für Gedanken, für Gefühle und für eigene Interpretationen. Es ist kein „schönes Foto“. Es ist ein ruhiges, erwachsenes Bild mit Aussage. Es muss nicht laut sein, um zu berühren – seine Stärke liegt in der leisen, nachdenklichen Präsenz. Die Jury hat dieses Werk ausgezeichnet, weil es zeigt, wie viel Ausdruck in Einfachheit liegen kann – und wie Fotografie zu einem stillen, aber tiefgehenden Dialog wird.

2. Platz : "Kuh auf Film" von Hanna Roth aus Amberg

 

Jurybegründung:

„Kuh auf Film“ von Hanna Roth überzeugt durch eine klare, reduzierte Komposition. Das Tier steht selbstbewusst im Vordergrund, während sich die Landschaft ruhig dahinter entfaltet. Die analoge Technik sowie das Motiv bringen eine spürbare Entschleunigung mit sich. Die warmen Farbtöne und die stille Atmosphäre schaffen eine starke emotionale Verbindung. Ein sensibles Bild über Herkunft, Erinnerung und innere Verortung.

3. Platz : "Novembersonne" von Mona Trautmann aus Amberg

 

Jurybegründung:

Bunte Sonnenschirme, gestapelte Kisten und dunkler Schatten - die Aufnahme von Mona zeigt einen Moment zwischen gelassenem Stillstand und unruhigem Chaos. Die stimmungstragenden Farben vermischen ein sanftes Grün mit einem strahlenden Sonnengelb und einem milden Himmelblau. Im Kontrast dazu stehen die quer aufgestellten Kisten in einer nicht erkennbaren Ordnung. Die sizilianische Atmosphäre wird mit einem gekonnten Auge analog eingefangen und erweckt in der Jury ein Gefühl von Wärme und Urlaub.